Leben am See

Eine Chronik von den Menschen am See, für die Menschen am See: Das verspricht die Buchreihe "Leben am See". Schwerpunkt bildet jährlich ein anderes Thema, welches in seiner ganzen Bandbreite von den Autoren aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird. 

 

Die neue Ausgabe des Bodenseekreises-Jahrbuches Band 38 widmet sich dem Titelthema „Grenzen(los)“, doch auch an der Corona-Pandemie kommt die beliebte Chronik nicht vorbei.

Grenzen sind von Menschen gemacht. Deshalb sind sie verhandelbar, können wahlweise verschoben, neu definiert werden oder gar ganz wegfallen. Die Bodensee-Region ist ein Idealbeispiel dafür, wie sich Grenzen nach und nach auflösen, obwohl sie hoheitlich noch da sind. Viele seeübergreifende Organisationen und Initiativen - vom Bodenseekirchentag bis zu den Fischereiverbänden - stehen für Hunderte von Aktivitäten, die diese Grenzen in der Vierländerregion seit Jahrzehnten überwinden. Wie dicht dieses Grenzgeflecht am Bodensee inzwischen geworden ist, zeigte der Ausbruch der Corona-Pandemie: über Nacht waren die Grenzzäune wieder da und spielten plötzlich wieder eine lange nicht mehr gekannte Rolle im Leben vieler Menschen. 

Dem Schwerpunktthema „Grenzen(los)“ lag ursprünglich die Idee zugrunde, 30 Jahre nach dem Wegfall der innerdeutschen Grenze die Wiedervereinigung von Ost und West zu beleuchten. Das Vorhaben wurde von der im März beginnenden Corona-Pandemie überlagert. Die nahm und nimmt keine Rücksicht auf Grenzen. Dieser enorme Einschnitt prägt das Jahr 2020 maßgeblich. Kein Wunder, dass Corona - ungeplant - in fast jedem Beitrag in diesem Buch seinen Niederschlag findet. 

Insgesamt 48 Beiträge hat der neue Band von „Leben am See“ zu bieten, der die Leserinnen und Leser erneut auf eine spannende, immer wieder überraschende Reise quer durch den Landkreis mitnimmt. Dem Titelthema getreu werden alte und neue Grenzen aufgezeigt: jene, die historisch mehrfach verschoben wurden oder die, die bis heute sogar quer durch Wohnhäuser gehen. Autoren erzählen von Tieren in der Stadt oder Sportlern mit besonders langem Atem. In der Reihe „Besondere Berufe“ wird diesmal ein Meister seines Handwerks aus Lippertsreute vorgestellt, der Orgelpfeifen für die großen Kirchen dieser Welt baut. Ausgezeichnete Dorfgasthäuser werden präsentiert, RegioKunstwege nachgezeichnet und endlich reiner Wein zu einer falschen Schmuggler-Geschichte eingeschenkt, die sich Jahrzehnte hielt. 

Im Jahrbuch des Bodenseekreises, das der Kreis Bodenseekreis zusammen mit den Städten Friedrichshafen und Überlingen seit 1983 herausgibt, wird auch eine Band vorgestellt. Die fünf Musiker bringen zusammen über 350 Lebensjahre auf die Bühne, und das mit großer Spielfreude. Bei der Präsentation von Band 38 spielen die „Rockin’ 60s“ aus Friedrichshafen nicht nur Songs aus den Sechzigern. 

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