Leben am See

Eine Chronik von den Menschen am See, für die Menschen am See: Das verspricht die Buchreihe "Leben am See". Schwerpunkt bildet jährlich ein anderes Thema, welches in seiner ganzen Bandbreite von den Autoren aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird.

Das aktuelle Bodenseekreis-Jahrbuch Band 39„Leben am See“ widmet sich der Frage, wie die Menschen im Kreis mit „Plan B“ durch die Krise gekommen sind. Denn die Corona-Pandemie hat das öffentliche und private Leben stark verändert. Seit März 2020 ist fast nichts mehr so, wie es vorher war. Was selbstverständlich schien, geriet aus den Fugen. Mit den Lockdowns gingen Auflagen, Verordnungen und Beschränkungen einher, die Privat- und Berufsleben auf den Kopf stellten und selbst grundrechtlich gesicherte Freiheiten einschränkten oder vorübergehend aufhoben. Aber Krisen sind auch immer eine Chance, neu zu starten, es besser zu machen. Für fast jede und jeden ist an irgendeiner Stelle ein „Plan B“ notwendig geworden, weil ursprünglich Gedachtes oder Geplantes, weil Gewohntes oder Gewünschtes nicht mehr möglich war. Für Viele war das aber auch der Beginn von etwas Neuem.

Die aktuelle Ausgabe des Kreisjahrbuchs, herausgegeben vom Bodenseekreis und den beiden größten Städten Friedrichshafen und Überlingen, geht der Frage nach, wie die Menschen und Gesellschaft mit Krisen umgehen. In knapp einem Drittel der 47 Beiträge ergründen die Autorinnen und Autoren, was diese Pandemie mit ihnen und anderen gemacht oder innerlich ausgelöst hat. Kontaktbeschränkungen, Homeoffice, Berufsverbot, existenzielle Ängste, Übersterblichkeit: Die Auswirkungen der Krise waren und sind zum Teil für viele nach wie vor krass. Das Buch thematisiert aber nicht nur die Verwerfungen und Probleme, die die Corona-Pandemie zwangsläufig mit sich brachten. In vielen Beiträgen werden mutige und kreative Menschen vorgestellt, die nach Lösungen gesucht und diese auch gefunden haben. Dazu zählen zweifelsohne auch die Krisenteams der öffentlichen Verwaltung, die in dieser Zeit in besonderer Weise gefordert waren und weiterhin sind.

Darüber hinaus liefern die Autorinnen und Autoren ein Potpourri an Geschichten, die überraschend, kurios oder tiefgründig über Gestriges, Heutiges oder die Welt von morgen erzählen. Wer weiß schon, dass es bereits Mitte des 19. Jahrhunderts so etwas wie ein Impfzentrum in Hagnau gab? Oder dass die vielen grünen Kreuze, die am Rand der Obstplantagen stehen, nichts mit Religion zu haben? Oder dass findige Ingenieure bei Airbus an einem Sauerstoffwerk auf dem Mond arbeiten? Eine spannende und lesenswerte Mischung auf 416 Seiten.

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